Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Sie manchen Medien, Unternehmen oder Personen mehr Vertrauen schenken als anderen? Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass diese Person oder Organisation besonders glaubwürdig ist. Aber was macht diese Glaubwürdigkeit aus – und wie lässt sie sich steigern? Drei gute Tipps für eine vertrauensvolle Nachhaltigkeitskommunikation. 

Glaubwürdigkeit_in_der_Kommunikation (c) Magda Ehlers (pexels.com)

1. zahlen, bitte!

„Wir arbeiten kontinuierlich daran, unseren CO2-Fußabdruck zu verringern.“ Sätze wie diese finden sich in fast jedem Nachhaltigkeitsbericht. Grundsätzlich ist daran auch nichts auszusetzen. Wichtig ist jedoch die Belegebene. Denn nur, wenn das Unternehmen Aussagen wie diese mit Daten und Fakten unterfüttert, wird ein Schuh draus. Ohne Zahlen ist eine solche Aussage nicht mehr als eine Behauptung, die sich gar nicht oder nur schwer nachprüfen lässt. Eine seitenfüllende Tabelle mit Emissionsdaten ist allerdings auch keine Lösung. Besser: komplexe Informationen mithilfe von Infografiken veranschaulichen.

2. „Wir sind nicht perfekt“

Ziel nicht erreicht? Eine andere Lösung gefunden, als ursprünglich geplant? Kann passieren. Was nicht geht: Ereignisse wie diese stillschweigend unter den Teppich kehren. Glaubwürdige Kommunikation beruht auf dem Mut zur Lücke. Sie braucht Ehrlichkeit und Transparenz. Erklären Sie, warum etwas nicht funktioniert hat wie gedacht – und wie Sie es ab jetzt besser machen wollen. Weisen Sie von sich aus auf Themen hin, bei denen Sie als Organisation noch nicht perfekt sind. Ihre Leser*innen werden das zu schätzen wissen und Ihnen in Zukunft noch mehr Vertrauen schenken.

3. Ausgezeichnet!

Siegel, Auszeichnungen, externe Gutachten – auch die Bewertung unabhängiger Expert*innen kann die Glaubwürdigkeit Ihrer Nachhaltigkeitskommunikation steigern. Nehmen Sie an Ausschreibungen renommierter Awards teil oder lassen Sie wichtige Kennzahlen in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht von einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen prüfen. Den Nachhaltigkeitsbericht nach externen Standards zu erstellen, kann dessen Glaubwürdigkeit ebenfalls verbessern. Für den Einstieg eignen sich die Core-Option der Global Reporting Initiative oder die Standards des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.  

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Bildquelle: (c) Magda Ehlers (pexels.com)

 

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